PROGRAMM 2021
Die bisherigen Termine werden verschoben:

 

Donnerstag, 2. Februar 2023, 19.30 Uhr Tamaki Kawakubo & Yu Kosuge

Werke für Violine und Klavier von Kreisler, Mozart, Ravel, Schumann und Brahms

 

Tamaki Kawakubo und Yu Kosuge waren zuletzt 2015 mit einem umjubelten Konzert bei Klassik! Aibling zu Gast. Längst gehört die japanische Geigerin Tamaki Kawakubo zu den festen Größen auf internationalen Konzertbühnen im Fach Violine. So erhielt sie viele Einladungen, mit den besten Orchestern unserer Zeit und Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Kent Nagano oder Fabio Luisi zu konzertieren. Seit vielen Jahren ist die Pianistin Yu Kosuge, die ebenfalls aus Japan stammt, ihre vertraute Partnerin. Wegen ihrer herausragenden Technik und ihres durchdringenden Verständnisses für Musik ist sie ebenfalls eine gefragte Partnerin vieler international renommierter Orchester und von Dirigenten wie Gerd Albrecht oder Rudolf Barschai.

Zum Auftaktkonzert der Klassikreihe 2021 bringen die beiden charmanten Ausnahme-Musikerinnen ein vielfältiges Programm mit in die Kurstadt. Es reicht von einem wild-romantischen Werk des österreichisch-amerikanischen Geigengenies Fritz Kreisler über Clara Schumanns wundervolle Romanzen bis hin zu Johannes Brahms‘ berühmter d-Moll-Sonate für Violine und Klavier.

 


Mittwoch, 2. Februar 2022, 19.30 Uhr Herbert Schuch

Klavierwerke (Programm noch offen)

 

Herbert Schuch ist erneut bei Klassik! Bad Aibling vertreten. Er gilt mit seinen dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen und CD-Aufnahmen als einer der interessantesten Musiker seiner Generation und ist ein vielgefragter Solist und Kammermusiker auf nationalen und internationalen Konzertpodien.
Ich will Musik nicht nur zum Klingen, sondern auch zum Sprechen bringen“. Herbert Schuchs Suche nach Kommunikation zwischen Podium und Publikum sowie sein besonderes Gespür für die Wesensverwandtschaft zwischen Komponisten hat zu aufsehenerregenden Aufnahmen und gefeierten Soloprogrammen geführt. In der letzten Zeit hat er sich vermehrt mit der Musik Ludwig van Beethovens auseinandergesetzt und auf einer CD dessen späte Bagatellen op.119 mit György Ligetis „Musica ricercata“ verschmolzen. So erklingt denn auch im 1. Konzert dieses avantgardistische Werk zusammen mit Beethovens Sonate „Der Sturm“. Im 2. Konzert stehen dann die Beethoven-Sonaten op. 28, op.31,1, op.31,3. auf dem Programm.


Sonntag, 19. September 2021, 19.30  Uhr delian::quartett

Werke für Streichquartett von Purcell, Haydn, Byrd und Brahms


Der Namenspatron des delian::quartetts ist der griechische Gott Apollon, der als Gott der schönen Künste verehrt und nach seinem Geburtsort, der Insel Delos, auch Delian genannt wurde. Gegründet 2007, öffneten sich dem delian::quartett schnell die Türen der großen nationalen und internationalen Konzerthäuser und bedeutenden Festspiele. Seither verzeichnete das Ensemble zahlreiche gefeierte Auftritte in ganz Europa und – als Kulturbotschafter des Goethe-Instituts – in Afrika. Seine Gastspiele führen es u.a. nach Berlin, Frankfurt, München, Turin, Wien, Zürich und zu Festspielen in Bonn, Kissingen, Ludwigsburg, Schleswig-Holstein oder ins dänische Roskilde. Zuletzt war das delian::quartett 2016 in der Bad Aiblinger Klassikreihe zu Gast.
Bekannt ist dieses Streichquartett für seine originellen Programmzusammenstellungen. So besticht ihr diesjähriges Aiblinger Konzert durch eine raffiniert-schlüssige Kombination von Arrangements für Streichquartett früher Barockmusik von Henry Purcell und William Byrd mit Haydns G-Dur-Streichquartett op. 1 und Brahms zweitem Streichquartett a-Moll op. 51.

 

 

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 19.30 Uhr Ensemble 4.1


 

Werke für vier Bläser und Klavier von Beethoven, Rice, Dorman und Holst

 


Das Ensemble 4.1 ist das einzige „Piano Windtet“ der Welt, bestehend aus dem Oboisten Jörg Schneider, dem Klarinettisten Alexander Glücksmann, dem Hornisten Fritz Pahlmann, dem Fagottisten Christoph Knitt und dem Pianisten Thomas Hoppe. Von der Presse auch schon bezeichnet als „Easy Rider der Wiener Klassik”, beschäftigen sie sich begeistert für diese wunderbar klassischen, aber vernachlässigten musikalischen Gattung. Von Kritikern immer wieder hervorgehoben wird die besondere Kommunikation und die mitreißende Atmosphäre, die die Musiker auf die Bühnen bringen. 2019 war das Ensemble 4.1 für den „Opus Klassik“ nominiert.
Neben den Hauptwerken für ihre Besetzung von Mozart und Beethoven widmet sich das außergewöhnliche Quintett vor allem der Entdeckung selten gespielter Kompositionen der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Auf dem Programm ihres Bad Aiblinger Konzertabends steht Beethovens Es-Dur-Quintett, ein Quintett des nahezu unbekannten Spätromantikers N.H. Rice, der zeitgenössische „Jerusalem Mix“ des Israelis Aver Dorman und Gustav Holsts Quintett in a-Moll op. 3.