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PROGRAMM 2019

 

Freitag, 25. Januar, 19.30 Uhr Herbert Schuch

 

Schuch

Vier Klaviersonaten von L. v. Beethoven

Einführungsvortrag um 19 Uhr

 

 

Der Pianist Herbert Schuch zählt zu den ausgesprochen beliebten Künstlern in der Bad Aiblinger Klassikreihe. Mit seinen dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen und CD-Aufnahmen gilt er als einer der interessantesten Musiker seiner Generation.
Schuch wurde 1979 in Temeschburg/Rumänien geboren, 1988 übersiedelte die Familie nach Deutschland, in Rosenheim besuchte er das Ignaz-Günther-Gymnasium. Er erhielt Unterricht bei Kurt Hantsch und bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum. Internationales Aufsehen erregte er, als er innerhalb eines Jahres drei bedeutende Wettbewerbe in Folge gewann, den Casagrande-Wettbewerb, den London International Piano Competition und den Internationalen Beethovenwettbewerb Wien. Längst ist Herbert Schuch regelmäßiger Gast auf großen nationalen und internationalen Konzertpodien und bei bedeutenden Festivals. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet ihn nicht nur mit bekannten Orchestern, sondern auch mit Dirigenten wie Jun Märkl oder Valery Gergiev.

Zuletzt war er im April 2018 mit seiner Frau Gülru Ensari mit einem umjubelten Programm zu vier Händen im Kurhaus zu Gast. Nun wartet er, in Vorausschau auf das große Beethovenjahr 2020, mit vier Beethoven-Sonaten auf, darunter die berühmte „Appassionata“.

Freitag, 25. Februar, 19.30 Uhr Berolina Ensemble

 

Berolina

Werke für Bläser/Streicher-Septett von A. Blanc, F. Berwald und L. v. Beethoven

Einführungsvortrag um 19 Uhr

 

 

Schon für ihre erste Einspielung als Exklusiv-Künstler von MDG wurde das 2009 gegründete Berolina Ensemble mit dem ECHO Klassik 2014 als „Ensemble des Jahres“ ausgezeichnet, für die zweite CD erhielten sie den Opus d´or. Verdiente Aufmerksamkeiten für ein junges Ensemble, denn es sind nicht nur das erstklassige Niveau und die ungebremste Spielfreude, die das Berolina Ensemble unverwechselbar machen, sondern auch die gespannte Neugier nach Werken abseits der Kassenschlager. Einige Repertoire-erweiternde Ersteinspielungen gemischter Kammermusik gehen bereits auf das Konto der Berliner Entdecker, weitere sollen folgen. Denn auch die Begeisterung des Konzertpublikums spricht dafür, dass es längst an der Zeit ist, Schubert oder Beethoven mit etwas Frischem zu garnieren! Häufig ist das Berolina Ensemble mit seinen Einspielungen im Radio zu hören.

In ihrem Bad Aiblinger Konzert präsentieren die sieben Musiker ein klassisch-romantisches Programm mit Originalwerken des französischen Komponisten Adolphe Blanc, des schwedischen Tonsetzers Franz Berwald und – als Höhepunkt des Abends – Ludwig van Beethovens frühes Septett op. 20, das ihm in Wien zum endgültigen Durchbruch verhalf. Eine bezaubernde Serenadenmusik, die an musikalischem Charme nichts zu wünschen übrig lässt.


Mittwoch, 13. März, 19.30  Uhr Orion Streichtrio

 

Orion

Werke von W. A. Mozart, F. Schubert, Z. Kodály und E.v. Dohnányi

Einführungsvortrag um 19 Uhr

 

 

Die Geigerin Soyoung Yoon gehört zu den Ausnahmeerscheinungen ihrer Generation. Erstmals war sie 2014 mit einem eindrucksvollen Violine-Klavier-Abend in der Aiblinger Klassikreihe vertreten. Neben ihrer erfolgreichen Solokarriere gründete sie 2012 zusammen mit dem Bratschisten Veit Hertenstein und dem Cellisten Benjamin Gregor-Smith das Orion Streichtrio. Durch die spürbare Freude am Zusammenspiel und das tiefe
musikalische Verständnis jedes einzelnen Künstlers eroberte das Trio rasch die bedeutenden Konzertbühnen. Beim international renommierten Kammermusikwettbewerb „Migros Kulturprozent“ in Zürich gewann das Ensemble den 1. Preis. In der Saison 2018/2019 stehen Auftritte u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, im Prinzregententheater München, im Concertgebouw Amsterdam, im Pariser Louvre sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auf dem Programm.

Nach Bad Aibling bringt das Trio für den ersten Teil Mozarts einziges Streichtrio mit, das Divertimento KV 563, ein für die Musiker „höllisch schweres Werk“. Nach der Pause folgen Franz Schuberts 1. Satz aus dem unvollständig gebliebenen B-Dur-Streichtrio und zwei Werke ungarischer Komponisten: Zoltán Kodálys Intermezzo für Streichtrio und in besonders passender Weise Ernst von Dohnányis Serenade für Streichtrio, die formal in der Tradition von Mozarts Divertimento steht.

 

 

Samstag, 13. April, 19.30 Uhr Vision String Quartet

 

Vision

Werke für Streichquartett von F. Schubert und F. Mendelssohn Bartholdy

Einführungsvortrag um 19 Uhr

 

 

2012 gegründet, hat sich das Vision String Quartet innerhalb kürzester Zeit unter den jungen Streichquartetten etabliert als eines der „vielversprechendsten Nachwuchs-Quartette, das Handwerk und Hingabe intensiv miteinander vereint.“ Mit ihrer einzigartigen Wandlungsfähigkeit zwischen dem klassischen Streichquartett-Repertoire und Eigenkompositionen und Arrangements stellen die vier jungen Musiker aus Berlin zurzeit die klassische Konzertwelt auf den Kopf. 2016 erhielten sie den Publikumspreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und erspielten sich beim Concours de Génève den 1.Preis sowie alle Sonderpreise. 2018/2019 führen Konzerttourneen das Ensemble durch Nordamerika, Brasilien, Asien, Griechenland, Portugal, Spanien, Österreich, Frankreich, England und Italien.

Im Zentrum des Aiblinger Konzertabends steht ein großartiges Meisterwerk, Franz Schuberts Streichquartett Nr. 14, d-Moll „Der Tod und das Mädchen“. Vor der Pause erklingen Schuberts „Erlkönig“ in einer Bearbeitung des Vision String Quartett und Mendelssohn Bartholdys Streichquartett Nr. 6 f-Moll.