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PROGRAMM 2017

 

Freitag, 20. Januar, 19.30 Uhr Jubiläumskonzert

 

Gromes

Raphaela Gromes (Violoncello) & Württembergische Philharmonie Reutlingen

Werke von Mendelssohn Bartholdy, Dvořák und Gulda

 

 

Mit Friedrich Guldas Konzert für Violoncello und Blasorchester steht, aufgrund der ungewöhnlichen Besetzung, ein selten zu hörendes und dennoch höchst spannendes und amüsantes Werk im Zentrum dieses Jubiläumsabends. Der vielseitige Pianist und Komponist Friedrich Gulda (1930-2000) schrieb es für seinen Freund, den Cellisten Heinrich Schiff. Hier lebte Gulda all seine musikalischen Vorlieben aus und ließ mit unverhohlenem Augenzwinkern neben klassischen Elementen auch die Volksmusik seiner alpenländischen Heimat einfließen, jazzrockige Klänge, pastorale Idylle, Menuette, burschikose Ländler und gar zünftige Blasmusik. Vor der Pause erklingen, dem festlichen Anlass gemäß, Felix Mendelssohn Bartholdys Notturno für Bläser und Antonín Dvořaks Serenade d-Moll für Bläser.
Ausführende sind die Bläsergruppe der angesehenen Württembergischen Philharmonie Reutlingen und die Münchner Cellistin Raphaela Gromes. Sie gewann 2016 den Deutschen Musikwettbewerb, wurde mittlerweile von Sony unter Vertrag genommen und gilt schon jetzt, mit Mitte 20, als brillante Cellistin mit großer Persönlichkeit und Ausstrahlung.
Freitag, 17. Februar, 19.30 Uhr Kodály Quartett

 

Kodaly

Werke für Streichquartett von Mozart, Dohnányi und Dvorák

 

1966 gegründet, absolviert das seither international gefeierte Kodály Quartett 2016/17 eine große Welttournee zum 50-jährigen Jubiläum und macht dabei auch in Bad Aibling Station. Zwar reif an Jahren, ist dieses Streichquartett doch bis heute musikalisch jung, dynamisch und höchst virtuos geblieben, eine Qualität, die es über die Jahrzehnte beständig in viele renommierte Konzertsäle nicht nur Europas, sondern auch nach Indien, China, Japan, Australien, Neuseeland sowie Süd-, Zentral- und Nordamerika geführt hat. Aufgrund seines herausragenden Könnens erhielt es über Jahrzehnte hinweg hohe Auszeichnungen und hervorragende Kritiken.
Neben Mozarts Streichquartett D-Dur KV 499, einem klangschönen Werk voll luzider Leichtigkeit, und Dvořáks Streichquartett op. 51, dem „Slawischen“ mit seinem schier überbordenden Melodienreichtum, hat das ungarnstämmige Quartett auch ein Werk des ungarischen Komponisten Ernst von Dohnányi im Gepäck. Sein 2. Streichquartett op. 15 steht noch unter dem Einfluss von Johannes Brahms und ist gekennzeichnet durch satten Klang und polyphone Satzweise.


Freitag, 10. März, 19.30  Uhr Van Baerle Trio

 

Baerle

Werke für Klaviertrio von Beethoven, Henze und Tschaikowsky

 

 

Es ist an der Zeit, wieder einmal ein Klaviertrio in der Reihe „Klassik! Bad Aibling“ zu präsentieren. Mit dem Van Baerle Trio gibt ein exzellentes junges Ensemble aus den Niederlanden sein Aibling-Debut. Es wurde 2004 in Amsterdam gegründet, und zwar in der Van Baerle Straße, wo sich sowohl die Musikhochschule der Stadt befand, an der die drei Musiker studierten, als auch das Concertgebouw Amsterdam, bis heute das musikalische Zuhause des Trios. Beim ARD Musikwettbewerb 2013 in München gewann das Trio den 2. Preis (der 1. wurde nicht vergeben). Vor allem eine anschließende Europatournee brachte dem Ensemble internationale Reputation – seither ist es bei vielen Festivals und in großen Konzertsälen zu Gast.
Mit Beethoven Klaviertrio c-Moll op.1 Nr. 3, Hans Werner Henzes Kammersonate und Tschaikowskys Klaviertrio a-Moll stehen an diesem Abend ein bekanntes klassisches, ein aufregend modernes sowie ein Höhepunkt der elegischen Stimmungsmalerei in der romantischen Kammermusik auf dem Programm.

 

Sonntag, 2. April, 11 Uhr Hallo Klassik!

 

silke

Moderiertes Familienkonzert mit Silke Aichhorn

 

 

Wurden in den vergangenen zwei Jahren das Klavier bzw. das Streichquartett im Familienkonzert „Hallo Klassik!“ spielerisch vorgestellt, steht diesmal die Harfe im Mittelpunkt der Matinee für die ganze Familie: für Kinder (ab etwa 5 Jahren), Jugendliche, Mamas und Papas, Omas und Opas.
Die in Traunstein beheimatete, bundesweit und international gefragte Harfenistin Silke Aichhorn ist für solcherart moderierte Konzerte prädestiniert. Neben ihrer regen Konzerttätigkeit als Solistin, Orchester- und Kammermusikerin sowie Musikpädagogin widmet sie sich mit großem Engagement und Begeisterung auch dem jungen Publikum. Spielerisch erklärt sie mit musikalischen Beispielen ihr viel“saitiges“ Instrument und zeigt, wie variabel es in den unterschiedlichen Musikstilen einsetzbar ist.

Samstag, 22. April, 19.30 Uhr Johanna Bufler & Thomas Schuch 

 

BuflerSchuch

Klavier-Abend an einem und zwei Flügeln

Werke von Mozart, Milhaud, Beethoven, Chopin u. a.

 

 

Sie sind jung, sie sind ehrgeizig und sie beherrschen ihr Instrument schon meisterhaft. Sie haben beide bereits zahlreiche wichtige Musikpreise gewonnen, sind jeweils Kulturförderpreisträger des Landkreises Rosenheim und haben, als Solisten, Kammermusiker oder in Orchestern, schon viele Konzerte bestritten. Eine eindrucksvolle Karriere als Pianisten scheint bei beiden vorgezeichnet, auch wenn sie noch Studierende sind: Johanna Bufler, die aus Wasserburg stammt, an der berühmten Juillard School in New York, Thomas Schuch aus Stephanskirchen an der Münchner Musikhochschule im Masterstudiengang. Jetzt spielen sie erstmals gemeinsam an zwei Flügeln ein Konzert – ein glänzender Abschluss der Jubiläumssaison 2017!
Mozarts D-Dur-Sonate für zwei Klaviere wird zu hören sein, ebenso „Scaramouche pour deux pianos“ von Darius Milhaud, ein voll Lebenslust sprühendes Werk des französischen Komponisten. Weitere Solostücke von Beethoven, Chopin und Débussy komplettieren diesen Abend.