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PROGRAMM 2020

 

Sonntag, 19. Januar, 19.30 Uhr Berlin Piano Trio

Berlin Piano Trio

Werke von Haydn, Brahms, Martinů und Dvořák

Einführungsvortrag um 19 Uhr

 

In seinem Konzert zum Auftakt der Reihe „Klassik! Bad Aibling“ 2020 spielt das Berlin Piano Trio unter anderem zwei der bekanntesten Werke für Klaviertrio, Joseph Haydns „Zigeunertrio“ und Anton Dvořáks Dumky-Trio”.

Im Jahr 2004 als „Berolina Trio“ gegründet, gehört das Berlin Piano Trio mit Krysztof Polonek (Violine), Katarzyna Polonek (Violoncello) und Nikolaus Resa (Klavier) zu einem der führenden Klaviertrios. Mit seinem charismatischen Stil und seinem warmen Klang begeistert das Ensemble Zuhörer und Presse gleichermaßen. Das Trio gewann 2007 den ersten Preis und den interdisziplinären „Grand Prix“ des renommiertesten Kammermusikwettbewerbs Polens sowie den ersten Preis und den Publikumspreis des Europäischen Kammermusikwettbewerbs in Karlsruhe. 2009 folgte der hoch begehrte Marguerite-Dütschler-Preis in Gstaad in der Schweiz. Im Jahr 2007 wurde das Ensemble auch ständiges Mitglied der European Chamber Music Academy, welche aufstrebende Spitzenensembles auf internationaler Ebene fördert und diese durch die Zusammenarbeit mit Gründern von berühmten Kammermusikensembles unterstützt.


Donnerstag, 13. Februar, 19.30 Uhr Sestetto Stradivari

 

Sestetto Stradivari

Werke für Streichsextett von Strauss, Schönberg und Brahms

Einführungsvortrag um 19 Uhr

 



Das Sestetto Stradivari besteht aus Mitgliedern des Orchestra dell’ Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und wurde 2001 gegründet. Sein erster Auftritt anlässlich der internationalen Ausstellung „L’arte del Violino” in Rom, bei dem das Ensemble ausschließlich auf Stradivari-Instrumenten spielte, legte den Grundstein für eine erfolgreiche internationale Karriere. Seither ist das einzigartige Zusammenspiel des Sextetts geprägt von großer musikalischer Harmonie und einer typischen „Italianità“. Das Ensemble gastiert regelmäßig bei renommierten Festivals in Italien, es hat sich aber auch auf vielen internationalen Konzertpodien
einen Namen gemacht. Konzertreisen führten das Ensemble durch Europa, die USA, China und Südamerika.

Mit seiner CD-Einspielung von Arnold Schönbergs "Verklärte Nacht" war das Ensemble 2015 für den Grammy Award nominiert. Dieses wunderbare Stück der Spätromantik erklingt im Bad Aibling Kurhaus-Konzertsaal genauso wie Richard Strauss‘ Streichsextett aus der Oper „Cappriccio“ und Johannes Brahms‘ Streichsextett Nr.2.


Freitag, 13. März, 19.30  Uhr Klavierabend Johanna Bufler

 Johanna Bufler

Werke von J.S. Bach, Beethoven und Schubert

Einführungsvortrag um 19 Uhr

 

Mit Johanna Bufler bestreitet eine exzellente junge Pianistin das dritte Konzert in der diesjährigen Reihe. Als Vierjährige begann sie mit dem Klavierspiel, als 15jährige war die Wasserburgerin 2013 Kulturförderpreisträgerin des Landkreises Rosenheim. Sie war Jungstudentin an den Musikhochschulen in Hannover und Salzburg und konnte sich früh zahlreiche nationale und internationale Preise erspielen. 2014 nahm Johanna ihr Studium an der weltweilt wohl renommiertesten Musikhochschule auf, an der Juilliard School in New York. Dort unterrichtet sie der Starpianist Jeremy Denk und die Klavierpädagogin Prof. Dr. Yoheved Kaplinsky. Ihr Orchesterdebut gab sie als Zehnjährige mit dem Cincinnati Starling Chamber Orchester. Solo-Recitals absolvierte sie auf Konzertbühnen wie der Alice Tully Hall in New York, der Laeiszhalle in Hamburg,  dem Cuvilliés-Theater in München oder der Hahn Hall in Santa Barbara, Kalifornien. Zudem gastierte sei bei Festivals wie dem Kissinger Sommer, den Mecklenburg Vorpommern Festspielen, dem Aspen Music Festival oder der Music Academy of the West in Kalifornien. Johanna ist seit 2011 Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, der Artemisia Academy der prestigereichen Yale University und seit 2018 der Music Academy of the West.

Nach Bad Aibling bringt sie mit Bachs Präludium und Fuge, Beethovens Klaviersonate Nr. 30 op. 109 und Schuberts Sonate D.960 ein sehr reiz- wie anspruchsvolles Programm mit.

 

 

Freitag, 24. April, 19.30 Uhr Arcis meets Gromes-Riem: the French-American Connection

Gromes Riem 

mit Raphaela Gromes (Violoncello), Julian Riem (Klavier) und dem Arcis Saxophon Quartett

Werke von Saint-Saens, Debussy, Ravel, Bernstein und Gershwin

Einführungsvortrag um 19 Uhr

 



Raphaela Gromes
, eine der vielversprechendsten jungen deutschen Cellistinnen, war erstmals 2017 mit der Württembergischen Kammerphilharmonie
und einem umjubelten Programm bei „Klassik! Bad Aibling“ zu Gast. Nun bringt die nicht nur hervorragende, sondern auch ausgesprochen charmante Musikerin zusammen mit ihrem ständigen Klavierpartner Julian Riem und dem Münchner Arcis Saxophon Quartett ein außergewöhnliches Programm mit in die Kurstadt. In diesem vereinen sich in den unterschiedlichsten Kombinationen vom Trio bis zum Sextett Kompositionen von Saint-Saens bis Gershwin. Zu Gehör gebracht in raffinierten Arrangements von feinster kammermusikalischer Subtilität bis hin zur schwelgenden Klangfülle eines Symphonieorchesters. Zu Beginn steht Camille Saint-Saens’ virtuoses und mitreißendes Cellokonzert auf dem Programm, das noch tief in der Romantik verwurzelt ist. Auf die Suche nach neuen Klangwelten machten sich Claude Debussy mit seiner Sonate für Violoncello und Klavier und Maurice Ravel in seiner „Rapsodie Espagnole“. Schließlich ist auch Leonard Bernstein mit einem Quartett-Arrangement aus der „West Side Story“ und George Gershwin vertreten, der die flirrenden Sounds der New Yorker Clubs mit dem Pariser Großstadt-Charme verband und die amerikanische Jazzmusik verschmolz mit großen spätromantischen Orchesterklängen.